31.10.2006


to hell and back again
El Gordo um 11.06 in [ Liebes Tagebuch... ]

so das wanderwochenende liegt schon wieder hinter uns - haben urlaub gemacht dort wo es unsere eltern auch tun würden
BAD STEBEN im frankenwald das wetter hats auch einigermaßen gut gemeint und am samstag führte unser weg dann schnurstracks nach hölle und ins angrenzende höllental - sehr sehr schöne wanderung! anschließend noch kurz zum lokalen italiener schnell noch die uhr umgestellt und dann totmüde ins bett
sonntag dann der rennsteig der in seinem östlichen teil (das ist der im westen) leider auf den paar probekilometern nicht zu überzeugen wußte - aber ansonsten alles prima nur war dieses wochenende so wie alles schöne mal wieder viel zu schnell vorbei

Und jetzt alle: Hölle! Hölle! Hölle!




30.10.2006


Eine kurze Geschichte der (Sommer- und Winter)zeit
howlin' mett um 23.29 in [ Liebes Tagebuch... ]

Nachdem noch nicht ganz klar ist über welchen Aspekt des Wochenendes ich berichten kannsolldarf, will ich nur kurz festhalten, dass es uns jetzt schon zum dritten Mal passiert ist, dass wir eine Zeitumstellung ordentlich vermasselt haben. Dabei habe ich extra noch meine Armbanduhr am Samstag um 21:00 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Beim Handy, was auch gleichzeitig mein Wecker ist, habe ich leider die letzte Konsequenz vermissen lassen. Als ich Sie dann eine morgenfrische Ehefrau aus dem Bad kommen sehe und einen Kontrollblick auf die Armbanduhr werfe, um zu kucken, ob wir pünktlich sind (was wir gewesen wären) bleibt mir nur noch der Satz: “Schatz, ich muss Dir etwas sagen, was Dich möglicherweise etwas unfroh stimmt…”.

Das erste Mal hat uns ein lustiger Radiomoderator darauf hingewiesen, in dem er in die anonyme Zuhörerschaft gefragt hat, ob es jemanden gibt, der es noch nicht gecheckt hat, das die Zeit umgestellt wurde. Wir sind angekommen als unsere Gastgeber gerade mal dem Bett entstiegen sind. Das andere Mal haben wir einen Anruf bekommen, ob die Verwandtschaft schon mal mit dem Essen anfangen kann, wenn wir es vorziehen nur das Dessert zu essen.

Die Zeiten ändern sich.




30.10.2006


Ordnungshüter
howlin' mett um 22.55 in [ Liebes Tagebuch... ]

Heute war immer ein bißchen negativer Stress in der Luft (sog. Distress). Als sich die Sachen langsam ein wenig aufgelöst haben und ich sogar noch ein Geburtstagsgeschenk für meinen Papa gefunden und besorgt hatte (ja, ich und nicht meine Schwester!) , dachte ich, ich könnte in vielerlei Hinsicht echt die Dinge nach Hause bringen. Leider weit gefehlt, denn da hatte ich die Rechnung ohne den Falschparker gemacht.

Ich hatte ja bereits hie und da berichtet, dass bei uns vor der Garageneinfahrt immer wieder mal ein Spezialist die Luke eng macht, aber diesmal war nicht nur ein Blödparker, sondern auch noch der Falschparker am Start (20:05 Uhr). Weil ich keine Ärger will und meiner Schwester gerade am Telefon versichert habe, dass ich ein ganz großer im Geschenke kaufen bin, lehne ich mich zurück und hupe im Abstand von jeweils ca. 3 Minuten, ob sich nicht doch einer findet, der sich für die Scheißkiste vor meiner Einfahrt zuständig fühlt. Komplette Fehleinschätzung. Und nur um zu zeigen, dass ich lieber hoch in die Wohnung möchte als auf mein Recht zu bestehn fahre ich also mal um den Block. Ich treffe sogar drei mal die junge Frau, die offenbar ebenfalls auf der Suche nach einem Parkplatz ist. Nix zu machen. Nachdem ich nicht vorhabe die ganze Nacht auf der Straße zu verbringen oder womöglich selbst noch ein Ticket für Falschparken zu ergattern, beschließe ich einen Spezialisten und kompetenten Vollstrecker für solche Fälle anzufordern.

Welche Telefonnummer hat eigentlich die Polizei. Jaja, schon klar, die 110. Aber das ist doch der Notruf. Die Vermittlung anrufen? Das muss ja dann ich zahlen. Also doch die hundertzehn. Ich melde mich, entschuldige mich dafür, dass ich eine Notrufnummer blockiere und gebe mein Anliegen und Standort durch. Mein Ansprechpartner versichert mir, dass Hilfe kommen wird und dass ich mir, wenn das öfter vorkommt, mal die Nummer von meiner Polizeidienststelle ins Handy einspeichern soll. Ich bedanke mich für den Hinweis und für seine Mühen. Er verabschiedet sich. Allerdings ohne mir die Nummer zu nennen. Das fällt mir aber erst auf nachdem es zu spät ist und er aufgelegt hat (20:15 Uhr).

Es ist langweilig im Auto. Auf Star FM läuft Aerosmith. I’m going crazy. Baby, I go crazy. Ich stelle mich vor das Auto. Dann dahinter. Gehe mal drumherum. Mir ist kalt. Ich mach den Warnblinker innen an und gehe wieder raus. Ich beschließe meine Jacke von oben zu holen. Es schaut mich eh bloß jeder garstig an der vorbeifährt. Die Straße wird durch mein Auto verengt. Wenigstens das bleibt mir ein paar Minuten erspart. Im Runtergehen merke ich, wie die Straße in das eiskalte blau von Recht und Ordnung gefärbt wird (20:35 Uhr).

Unten angekommen, sehe ich wie jemand in das Falschparker-Auto einsteigt, den Motor anlässt und schon mal den Rückwärtsgang einlegt. Ich begrüße den Polizisten. Er ist wenig beeindruckt, schließlich wird er jeden Tag viele Mal gegrüßt. Dann informiere ich ihn darüber, dass ich um Hilfe gebeten hatte wegen eines Falschparkers. Er fragt mich, wo ich denn reinmüssen. Ich deute auf unser Garagentor. DasFalschparker-Auto rollt rückwärts an. Der Ordnunghüter kombiniert schnell. Wenn das Ihre Garage ist, dann ist ja das das Auto, dass es blockiert. Es macht klick. Mit katzenhaften Bewegungen steht er plötzlich neben dem Auto und klopft auf das Dach, um seine Kommunikationsabsicht mitzuteilen. Tatsächlich kommen sie schnell ins Gespräch. Seine Kollegin kommt dazu. Ich begrüße Sie. Sie ignoriert mich. War klar. Siehe oben. Er zeigt aber, dass er nicht nur ein Meister des wortgewandten Verhandelns, sondern auch der Taten ist. Keine drei Minuten später kommt er auf die Idee, dass der Falschparker mal ausparken könnte, damit der Hilfesuchende schon mal die bislang versperrte Garage nutzen kann. Knoten lösen sich. Während ich rückwärts meine Garageneinfahrt mit vollem Recht entlangfahre nehme ich war, wie mich der Falschparker mit seinem Kopf in meine Richtung deutend mit einem Satz in seiner Muttersprache gegenüber seiner Frau anprangert. Ich befürchte ab sofort verflucht zu sein. (20:45 Uhr).

Nachdem der kleiner Bayer im Körbchen ist, gehe ich wieder an den Tatort. Mittlerweile sieht es wieder harmlos aus. Der Falschparker ist weg. Der Ordnungshüter informiert mich, dass er ihm eine Rechnung geschrieben hat. Ich entschuldige mich nochmals für die Umsände und versichere mich, dass es sonst echt nicht meine Art ist. Bevor er geht, will ich es aber noch genau wissen, wenn man schon mal einen Experten bei der Hand hat und frage ihn, was man den gegen Blödparker, also die die Lücke einfach nur eng machen, tun kann. Er begutachtet fachmännisch das unmittelbar vor ihm stehende Paradebeispiel, dass ihm, wie mir dann scheint, gar noch nicht recht aufgefallen ist. Resigniert aber mitfühlend teilt er dann mit, dass er ihn jetzt zwar aufschreiben könnte, aber dass er dann morgen einen Einspruch auf dem Tisch hätte, den er zu bearbeiten hätte. “Darauf hab ich echt keine Lust!”. Sein Rat ist, dass ich mich an das Tiefbauamt wenden könnte. Ich denke an ein paar schöne Blumenkübel und gehe mit gemischten Gefühlen hoch in die Wohnung (21:00 Uhr).

Die Leute müssen aufhören ihre Probleme zu meinen zu machen. Im Endeffekt hat der Falschparker dafür gesorgt, dass…

… ich eine Stunde Zeit verblödelt habe.
… der Dieselmotor eines Polizeiwagens zum Klimawandel beigetragen hat.
… ein anderer Fall auf seine Lösung warten musste.
… er um einen Betrag X erleichtert wurde, der ihm definitiv fehlen wird, so wie er aussah.
… es wieder mal Missverständnisse zwischen dem Nahen Osten und Europa gab.
… mein Bild von der Bürokratie und ihren engen Grenzen bestätigt wurde
… ich nach 45-minütiger Schreibtherapie bereit bin endlich meine Kartoffelsuppe zu Essen und Fußball zu kucken, wie das jemand tut, der auch gerne mal nen Falschparker meldet.




27.10.2006


Blumen sagen mehr als tausend worte
El Gordo um 17.25 in [ Rock'n'Roll ]

gestern in der ZWINGER BAR jede menge hinterhaupts- und stirnglatzenträger dichtes gedränge ausverkaufte getränke und der anlaß - die SONIC FLOWERS live noch garagiger noch geiler als im dezember
band und publikum in bestlaune geiler druckvoller sound super coverversionen (REMAINS SONICS MIRACLE WORKERS und co) und so wars dann auch großartig zudem scheinen die jungs ihre zugaben auch immer ein kleines bißchen für sich selbst zu geben - die tun nix die wollen halt nur spielen!
am schluß dann noch ein paar geile vinylsingles abgestaubt juhu!




26.10.2006


Jetzt hätt’ ichs um ein Haar vergessen, es weihnachtet ja schon bald und wir haben einen Plan!
howlin' mett um 22.11 in [ Liebes Tagebuch... ]

Nachdem es ja schon seit Wochen wieder Lebkuchen, Deko und weihnachtliche Schokoladenholkörper gibt, kann auch das unglaubliche Wetter das unmittelbare Herannahen des Weihnachtsfestes nicht mehr überstrahlen. Und trotzdem hätte ich es fast vergessen, was neulich schon zu meiner großen Freude beschlossen wurde. Unser urig-herziges Jahresabschluss-Event, das jedem Kegelverein zur Ehre gereichen würde geht in die zweite Runde. Wohnzimmerweihnachten 2.0 - und jetzt neu: mit Wichteln! ICH LIEBE ES!

Wer wohl alles am 22.12. kommen wird? Welche Geschenke wird wer bekommen? Aufregung ON!




24.10.2006


Müllers Lust
howlin' mett um 23.39 in [ Liebes Tagebuch... ]

Zwar etwas spät aber doch. Heute wurde gebucht. Auch wenn es nun das ganze Wochenende bei unserer Wanderung regnen sollte, abends haben wir ein Dach über den Kopf.

Destination: Bad Steben
Wandergebiete: Frankenwald und Rennsteig

Somit sind wir das erste Mal auf einem Wanderweg auf dem auch Manuel Andrack schon war. Na dann…




23.10.2006


Du Babba, wenn isch mo en Bembl bestelle will…
howlin' mett um 19.17 in [ Liebes Tagebuch... ]

Keine Angst, die Hochhäuser sind schon gerade. Die Fotografin stand nur schief.

Waren am Wochenende ihre Cousine in Frankfurt besuchen. Zwei kurze Tage, zwei harte Nächte. Wir wissen jetzt sehr genau, dass

… man in Frankfurt sehr teuer und sehr billig einkaufen kann. Das es im Grunde aber sonst auch die gleichen Läden gibt.
… es wenige Leute gibt, die wirklich fiesen Dialekt sprechen. Ich habe nur zwei gehört. Wahrscheinlich ist es wie mit den echten Münchnern von denen aus ja auch nur noch so wenige gibt.
… wir fast zum Club-Spiel im Stadion gewesen wären, wenn ich mich nicht im Tag geirrt hätte. (War aber auch nie der Plan).
… das Frühstück im “Lokalbahnhof” eine Katastrophe ist, weil die Bedienung da wirklich unfähig sind.
… das Sie es auf den Goetheturm (49,6m aus Holz) schafft und ich nach der Hälfte umkehren muss wegen Höhenangst.
… “Der Teufel trägt Prada” ein Scheiß-Film ist. (Wussten wir auch vorher…)
… Apfelwein einen dicken Kopf und einen dünnen Sch… macht.
… die “Hoffis” noch leben, weil wir sie im Gastronomiebetrieb “Wagenrad” zufällig getroffen haben. Schön!
… ein ruhiger, gesunder Schlaf wichtig wäre, damit wir gut in die neue Woche starten könnten.

Schönen Abend noch!




23.10.2006


Was wäre, wenn…
howlin' mett um 18.07 in [ Liebes Tagebuch... ]

Heute nachmittag erzählt mir ein Kollege, dass ein Vulkan auf den Philipinen, wo er noch vor zwei Wochen oben stand, nun plötzlich Aschewolken kilometerhoch spuckt. Eben erfahre ich, dass eine Weltkriegsbombe auf bzw. unter der A3 bei Aschaffenburg hochgegangen ist. Da war ich vor ziemlich genau 24 Stunden. Jesses…!

PS: Will keine Nachrichten verlinken. Findet man aber leicht überall…




22.10.2006


Und die Fische im Wasser……
tinytina um 10.03 in [ Liebes Tagebuch... ]

Waren gestern auf´m Fischmarkt, lecker Karpfenschnetzel gegessen. Norbi hatte das Komando. Nichts ausergewöhnliches. Kamen dann natürlich nicht am Aal Uwe vorbei. 2 Aal “und dann schmeiß ich doch für euch noch zwei Bücklinge drauf” Es sind wohl Rogner (ich kann nicht verlinken, aber es würde sich vielleicht lohnen) die mit den Eiern noch drin! Iiiigitt. Pointe: nun stinkt unser Kühlschrank ( und stelle mit dabei den Fischmarkt aus “Das Parfum” vor)




16.10.2006


“wegen trauerfall geschlossen”
El Gordo um 18.49 in [ Liebes Tagebuch... ]

sachen gibts - hat doch draußen in der gemeinde ein ladenbesitzer einen zettel mit obiger aufschrift an die türe seines ladens geklebt ist reingegangen und hat sich erhängt - respekt da hat jemand echt bis zuletzt humor gehabt!




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